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Video & Film5 Min. Lesezeit

Wie läuft eine Videoproduktion ab? Fünf Schritte bis zum fertigen Film

Eine Videoproduktion läuft in fünf Schritten ab: Ziel klären, Konzept entwickeln, Dreh vorbereiten, filmen, fertigstellen. Bei uns beginnt ein Imagefilm bei 3.500 Euro netto. Entscheidend für einen reibungslosen Ablauf ist, dass Botschaft, Einsatzort und Freigaben feststehen, bevor die Kamera das erste Mal läuft.

Wie läuft eine Videoproduktion Schritt für Schritt ab?

Am Anfang steht das Briefing. Wir klären, wen das Video erreichen soll, welche Botschaft hängen bleiben muss und wo der Film später läuft. Daraus ergibt sich das Format: Imagefilm, Recruiting-Video oder kurze Clips für Social Media.

Dann das Konzept. Inhalte, Personen, Drehorte und Szenen werden festgelegt. Bei größeren Produktionen kommen Drehbuch, Shotlist und ein genauer Drehplan dazu. Erst wenn das steht, beginnt die Produktion.

Am Drehtag entstehen Bild und Ton. Danach folgen Sichtung, Rohschnitt, Feinschnitt, Farbkorrektur, Tonbearbeitung und Musik. Sie bekommen eine Fassung zur Abstimmung und nach der Freigabe die fertigen Dateien in den vereinbarten Formaten.

Je klarer die ersten beiden Schritte sind, desto weniger Grundsatzentscheidungen müssen am Set oder im Schnitt nachgeholt werden. Genau dort entstehen sonst die Verzögerungen.

Was muss vor dem Drehtag geklärt sein?

Zielgruppe, Kernaussage und Verwendungszweck. Ein Film für die Startseite ist anders aufgebaut als ein Recruiting-Video oder eine Serie kurzer Reels. Auch Hoch- oder Querformat und gewünschte Kurzfassungen beeinflussen schon die Aufnahmeplanung.

Dann die Praxis: Welche Personen, Räume, Produkte und Arbeitsabläufe kommen vor, und wann lassen sie sich im laufenden Betrieb drehen? Ansprechpartner, Zugänge und Freigaben sollten vorher geklärt sein, nicht am Drehmorgen.

Bei aufwendigen Projekten wird diese Vorbereitung deutlich umfangreicher. Für die Autostadt Wolfsburg haben wir den Bocuse d'Or Europe 2025 mit einem Multikamera-Setup über mehrere Drehtage begleitet. Das verlangt eine andere Planung als ein kompakter Unternehmensdreh.

Gute Vorbereitung spart keine Kreativität, sie spart Leerlauf. Wenn alle wissen, wann sie gebraucht werden, geht der Drehtag für Aufnahmen drauf und nicht für Organisation.

Was passiert an einem Drehtag?

Zuerst werden Kamera, Licht und Ton eingerichtet und die geplanten Motive geprüft. Interviews bekommen besondere Aufmerksamkeit, weil schlechter Ton im Schnitt nur begrenzt zu retten ist. Danach arbeiten wir den Drehplan nach Räumen und Personen ab.

Neben den Hauptszenen entsteht Bildmaterial aus dem Betrieb: Arbeitsabläufe, Details, Hände bei der Arbeit, Reaktionen. Dieses Material trägt später die Übergänge im Schnitt und lässt sich für kurze Formate weiterverwenden.

Von Ihrer Seite braucht es vor allem eine erreichbare Ansprechperson. Jemand, der Räume aufschließt, Kollegen kurz abholt und fachliche Fragen sofort beantworten kann. Der gesamte Betrieb muss nicht bereitstehen.

Wir drehen bewusst nicht so viel wie möglich. Jede geplante Aufnahme hat einen Zweck. Das hält den Tag fokussiert und den Schnitt später übersichtlich.

Was passiert nach dem Dreh?

Das Material wird gesichert, gesichtet und sortiert. Im Rohschnitt entsteht zuerst die Struktur, also die Reihenfolge der Aussagen. Erst danach kommen Feinschnitt, Farbkorrektur, Tonbearbeitung, Musik und die vereinbarten Einblendungen.

Sie bekommen eine Abstimmungsfassung. Sammeln Sie Änderungswünsche und lassen Sie sie von einer Person bündeln. Fünf Rückmeldungen aus fünf Abteilungen, die sich widersprechen, kosten mehr Zeit als der Schnitt selbst.

Nach der Freigabe exportieren wir die vereinbarten Formate. Für die Website meist Querformat, für Reels und Stories Hochformat. Untertitel, Kurzfassungen und Anzeigenvarianten gehören in den Auftrag, nicht in ein Nachgespräch.

Für VW Immobilien haben wir einen Imagefilm plus Cutdown-Fassungen produziert. Genau das sollte vor dem Dreh feststehen, damit Motive so aufgenommen werden, dass sie in mehreren Längen und Formaten funktionieren.

Wie holt man aus einem Drehtag mehrere Videos?

Ein Drehtag kann deutlich mehr liefern als einen Film. Wir planen die Aufnahmen so, dass zentrale Szenen auch für Social Media, Recruiting und spätere Kommunikation taugen. Dafür drehen wir zusätzliche Motive im Hochformat und kurze Aussagen gleich mit.

Für Betriebe, die regelmäßig Inhalte brauchen, ist das der entscheidende Unterschied. Eine repräsentative Bitkom-Befragung von 2025 unter 504 Handwerksunternehmen ab einem Beschäftigten zeigt, wie schnell das Thema gewachsen ist: 56 Prozent haben eine eigene Präsenz oder schalten Werbung in sozialen Medien. Drei Jahre zuvor waren es 40 Prozent.

Erstellen Sie deshalb vor dem Dreh eine Liste der gewünschten Ergebnisse. Hauptfilm, Reels, Website-Sequenzen, Recruiting-Clips, Anzeigenvarianten. Was auf dieser Liste steht, kann die Kamera am Drehtag berücksichtigen. Was nicht daraufsteht, fehlt später.

Der Gewinn sind nicht mehr Dateien, sondern weniger Aufwand: Mitarbeitende, Räume und Technik müssen nicht für jedes Format neu organisiert werden.

Was kostet eine Videoproduktion?

Bei uns beginnt ein Imagefilm bei 3.500 Euro netto, einzelne Reels bei 300 Euro netto. Den Preis bestimmen Konzept, Drehtage, Team, Locations, Technik und Postproduktion, dazu Zusatzleistungen wie Sprecher, Musiklizenz oder Drohne.

Einzeln gerechnet ergeben ein Imagefilm und vier Reels 3.500 Euro plus viermal 300 Euro, also 4.700 Euro netto. Gemeinsam an einem Drehtag produziert liegt das Projekt darunter, weil Anfahrt, Aufbau und Vorbereitung nur einmal anfallen.

Genau deshalb sollte vor dem Angebot feststehen, was Sie am Ende alles brauchen. Nachträglich einzelne Clips zu ergänzen ist der teuerste Weg zum selben Ergebnis.

Für einen fairen Preisvergleich müssen Angebote denselben Umfang abdecken. Prüfen Sie Konzept, Anzahl der Drehtage, Postproduktion, Korrekturschleifen, Musik, Nutzungsrechte und Ausgabeformate. Erst dann vergleichen Sie tatsächlich dasselbe.

Häufige Fragen

Was kostet eine professionelle Videoproduktion?

Bei uns beginnt ein Imagefilm bei 3.500 Euro netto, einzelne Reels bei 300 Euro netto. Der konkrete Preis ergibt sich aus Konzept, Drehtagen, Team und Postproduktion.

Wie lange dauert eine Videoproduktion?

Von Briefing bis Freigabe liegen bei einem kompakten Projekt üblicherweise drei bis sechs Wochen. Der längste Posten ist selten der Dreh, sondern die Abstimmung der Inhalte vorher und der Fassungen danach.

Was muss unser Betrieb vor dem Drehtag vorbereiten?

Eine erreichbare Ansprechperson, Zugang zu den geplanten Räumen und die Verfügbarkeit der beteiligten Kollegen. Inhalte, Ablauf und Motive stimmen wir vorher ab.

Kann aus einem Drehtag Material für mehrere Kanäle entstehen?

Ja, wenn die gewünschten Formate vorher feststehen. Dann entstehen beim selben Dreh zusätzliche Motive für Reels, Website, Recruiting und Anzeigen.

Was bekommen wir am Ende geliefert?

Die vereinbarten finalen Dateien: Hauptfilm, Kurzfassungen, Hochformat-Versionen und auf Wunsch Untertitel. Welche Formate das sind, legen wir vor dem Dreh fest.